Jusos Rostock begrüßen den Beschluss des Landesparteitags und setzen auf eine schnelle Umsetzung

Pressemitteilung:

Jusos Rostock begrüßen den Beschluss des Landesparteitags und setzen auf eine schnelle Umsetzung

Die Jusos Rostock begrüßen die Annahme des Antrags zur Überarbeitung des Raumerlasses an Hochschulen auf dem Landesparteitag der SPD Mecklenburg-Vorpommern und setzen auf eine schnelle Umsetzung in Abstimmung mit der Bildungsministerin. Vorausgegangen war eine intensive Debatte am zweiten Tag des Landesparteitags über den Antrag, der von den Jusos Rostock eingebracht wurde.

Dazu Jacqueline Dejosez, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen und Bürgerschaftskandidatin: „Die Änderung des Raumerlasses ist seit langem nötig um die Hochschulen zu einem Ort der gesellschaftlichen Debatte zu machen. Es ist eine Illusion zu glauben, dass so etwas wie politikfreie Orte oder Räume existieren würden, denn auch ohne Organisationen werden diese Debatten unter den Studierenden geführt. Daher ist es aus unserer Sicht nur folgerichtig, dass die politischen Hochschulgruppen eben an Hochschulen Veranstaltungen durchführen können.“ Aus Sicht der Jusos wird die aktuelle Regelung durch die Verwaltung der Universität genutzt um politische Debatten in den Räumen der Universität zu verhindern. „Die momentane Lage und Spaltung der Gesellschaft zeigt aber deutlich, dass wir wieder mehr miteinander ins Gespräch kommen müssen. Daher hoffen wir, dass Bildungsministerin Birgit Hesse in Abstimmung mit uns zeitnah einen neuen Raumerlass erarbeitet.“, meint die 25-Jährige weiter.

„Natürlich haben dann alle politischen Hochschulgruppen die Möglichkeit Räumen der Uni zu beantragen, aber das muss eine demokratische Gesellschaft aushalten. Durch eine offizielle Vergabe von Räumen an Hochschulgruppen wird Transparenz geschaffen. Diese kann dazu führen, dass die Universitäten wieder zu einem Ort der Diskussion werden, in dem auch über die Zukunft unserer Gesellschaft gestritten wird.“, so Tom Lüth, Juso-Kreisvorsitzender und ehemaliger StuRa-Präsident abschließend.

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