Pressemitteilung

Jusos Rostock fordern Glawe und Brodkorb zum sofortigen Handeln auf

Die Jusos Rostock fordern von Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) und Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) schnellstmöglich gemeinsam für eine bessere finanzielle und personelle Ausstattung der Universitätsmedizin Rostock zu sorgen. Diese geriet vor kurzem in die Schlagzeilen durch die Ankündigung des Chefs der Augenklinik Prof. Dr. Jünemann der Uni-Medizin den Rücken zu kehren. 

Dazu äußerte die Juso-Hochschulgruppensprecherin und stellv. Kreisvorsitzende Sarah Rosener: „Die Kündigung von Prof. Dr. Jünemann ist nur ein Vorfall von vielen, auch wenn wir gerade diesen Weggang bedauern. Die aktuelle Personalsituation in der Uni-Medizin ist nicht tragbar. Die Versorgung der Patienten ist mit heißer Nadel gestrickt und zwar auf dem Rücken der Beschäftigten der Uni-Klinik.“  

Jünemann begründet seine Kündigung u.a. mit fehlendem Personal und zu wenig Zeit für Forschung und Lehre. Rosener, selbst Medizinstudentin: „Aufgrund der Überbelastung schaffen es die Dozierenden gar nicht den angehenden Mediziner*innen alles notwendige zu erklären und zu zeigen. Damit wird eine Generation von Ärzt*innen in diesem Land ausgebildet, die ihr gesamtes Wissen nur theoretisch erlangt haben.“ 

Am Rande der Klausurtagung des Juso-Kreisvorstandes Rostock äußerte Tom Lüth, ehemaliger StuRa-Präsident und stellv. Juso-Kreisvorsitzender: „Herr Glawe lässt sich überall für das Gesundheitsland M-V feiern, aber für die umfangreiche Ausbildung der Ärzt*innen tut er nichts. Er sollte lieber mal mit den Mitarbeiter*innen und Studierenden der Universitätsmedizin ins Gespräch kommen statt immer nur die Vorstände zu fragen.“ 

Die Jusos Rostock sind der Jugendverband der SPD Rostock. Die Jusos Rostock umfassen dabei die ca. 170 SPD-Mitglieder unter 35 Jahren innerhalb Rostocks und stellen mit der Juso-Hochschulgruppe eine eigene Studierendenorganisation. 

  1. Wenn Ihr schon gendert, dann bitte auch so, dass man das männliche Geschlecht auch aus Eurer wunderschönen, literarischen Kunst lesen kann. Es ist bei eurem ganzen Getue nämlich nicht mehr klar, dass Ihr auch die männliche Mitarbeiter und Ärzte ansprecht. Siehe „…mit den Mitarbeiter(n)“ bzw „..Ausbildung der Ärzt(e)“. Sonst fühlen sich eventuell männliche Individuen benachteiligt und das ist doch in einer Welt voller Gleichberechtigung und Vielfalt nicht tragbar oder?

    Danke dafür.

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