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Jusos Rostock fordern IHK zum Handeln auf

Pressemitteilung

Angesichts der Probleme der Betriebe Auszubildende in Rostock zu gewinnen, fordern die Jusos Rostock die IHK auf sich stärker für die Schaffung eines Azubi-Tickets für den ÖPNV einzusetzen. Vorausgegangen waren mehrere Äußerungen führender IHK-Vertreter zum Mangel an Auszubildenden und dem Vorschlag der Schaffung eines eigenen Nahverkehrstickets in Rostock.

Dazu Tom Lüth, Kreisvorsitzender der Jusos Rostock: „Wir freuen uns, dass endlich auch die IHK eine langjährige Forderung der Jusos aufgreift und sich ebenfalls dafür ausspricht, dass ein Azubi-Ticket für den ÖPNV geschaffen wird. Dies ist dringend notwendig. Allerdings muss die IHK ihren Worten auch Taten folgen lassen und die Schirmherrschaft für die Koordinierung beim Entstehungsprozess des Tickets übernehmen.“ Aus Sicht der Jusos ist diese Koordinierung notwendig, da es keine betriebsübergreifende Vertretung der Auszubildenden gibt – im Gegensatz zum Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der die Verhandlungen zum Semesterticket führt. Als Jungsozialisten, aber auch als Sozialdemokratie insgesamt, habe man sich immer für eine Verbesserung der Ausbildungsbedingungen stark gemacht, meint der 26-Jährige weiter.

„Die Schaffung des Tickets muss aber einhergehen mit dem Einrichten eines Sozialfonds für die Auszubildenden. Diejenigen Azubi, die für ihre Ausbildung Schulgeld bezahlen müssen, dürfen durch das Ticket nicht noch weiter belastet werden. Da die Betriebe ein Interesse daran haben, dass dieses Ticket entsteht, sollen sie auch ihren Beitrag in Form dieses Sozialfonds leisten. Aus diesem können sich die Azubi dann die Kosten erstatten lassen gegen Vorlage eines Schulgeldnachweises oder in anderen Härtefällen“, so Carlo Molitor-Eckert, stellv. Kreisvorsitzender der Jusos Rostock abschließend.

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