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Jusos Rostock fordern mehr Anstrengungen des Landes bei der Ausbildung von Sozialpädagogen

Pressemitteilung

Angesichts der Probleme im Bereich der Jugendhilfe in Rostock fordern die Jusos Rostock die Landesregierung auf sich stärker bei der Ausbildung von Sozialpädagogen einzusetzen. Vorausgegangen war die Sitzung des Jugendhilfeausschusses in Rostock am Mittwoch, auf der ein massiver Bedarf an weiteren Fachkräften erneut zur Sprache kam.

Nun bringen die Jusos die Landesregierung als Akteur für eine Lösung der Problematik mit ins Gespräch. Tom Lüth, Vorsitzender der Jusos Rostock, begründet den Vorstoß: „Für uns als Jusos ist klar, dass es in dieser Thematik keine einfachen und schnellen Lösungen gibt, so sehr sich die Polizei das auch wünscht. Die Probleme können nur mittelfristig durch mehr Personal gelöst werden. Da kommt das Land ins Spiel. Die Landesregierung muss ihre Anstrengungen verstärken Menschen für diesen Beruf zu begeistern und auch in diesem zu halten. Wichtige Punkte sind dabei auch Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen z.B. die Vergütung.“ Als Sozialdemokratie habe man sich immer für eine Lösung im Interesse der betroffenen Personen stark gemacht, meint der 26-Jährige weiter.

Dass nun einzelne Parteien und Personen auf dem Rücken der Betroffenen versuchen ihr kommunalpolitisches Profil aufzupolieren, könne nicht so einfach ohne Kritik hingenommen werden. „Einige der beteiligten Personen sollten nochmal darüber nachdenken, dass es hier nicht nur um irgendwelche Zahlen oder Akten geht, sondern um die Schicksale einzelner Menschen. Auch die tendenziöse Berichterstattung mancher Journalisten ist offensichtlich mehr Populismus als qualitativer Journalismus.“, so Pauline Block, stellv. Kreisvorsitzende der Jusos Rostock abschließend.

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