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Jusos Rostock fordern Schulsanierungen statt Prestige-Projekte

Pressemitteilung

Die Jusos Rostock fordern angesichts möglicher Defizite im kommunalen Haushalt in den nächsten Jahren die Einstellung der Bewerbung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock für die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2025. Vorausgegangen ist eine umfangreiche Presseberichterstattung, dass die Hanse- und Universitätsstadt Rostock in den kommenden Jahren auf umfangreiche Defizite zusteuert und zur Konsolidierung u.a. Schulsanierungen aufgeschoben werden sollen.

Dazu Tom Lüth, Juso-Kreisvorsitzender: „Es ist für uns unverständlich warum die Rostocker Schülerinnen und Schüler weiter auf die notwendigen Schulsanierungen warten sollen, nur damit sich einzelne Personen an einem schönen Stadthafen erfreuen können. Von den verantwortlichen Personen immer wieder betont wird, dass die Kinder unsere Zukunft seien. Diese Zukunft wird gerade durch solche Aufschiebungen nötiger Investitionen sabotiert.“. Aus Sicht der Jusos hat die Bürgerschaft eher Einsparungen bei geplanten Prestige- und Großprojekten vorzunehmen anstatt im Sozialbereich zu kürzen. Insbesondere die Einwohnerinnen und Einwohner des Rostocker Nordwesten und Nordosten haben in den vergangenen Jahren den Sparkurs ertragen müssen und diesen Menschen wollen wir jetzt zu Gunsten einer Gartenausstellung sagen, dass sie noch länger auf notwendige Investitionen warten müssen? Das wäre Politik gegen das Interesse der Bevölkerung, meint der 27-Jährige weiter.

„Die aktuellen Debatten zeigen erneut auf, dass insbesondere der scheidende Oberbürgermeister in den vergangenen Jahren nicht in der Lage war eine solide Stadtentwicklung zu planen, sondern häufig nur eine Idee für ein Großprojekt die nächste jagte. Das jedoch ohne zu überlegen, was möglicherweise für kleinere Investitionen im Sozial- oder Kulturbereich notwendiger wären.“, so Carlo Molitor-Eckert, stellvertretender Juso-Kreisvorsitzender abschließend.

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