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Jusos Rostock sprechen sich für neue Drogenpolitik aus

Pressemitteilung

In Anbetracht der langjährigen Debatten über eine mögliche Legalisierung von Cannabis und der Jahrestagung der Drogenbeauftragten am 07. November 2018 sprechen sich die Jusos Rostock für eine neue Drogenpolitik aus. Vorausgegangen war die gestrige Kreisvollversammlung der Jusos Rostock, auf der ein neuer Kreisvorstand gewählt und mehrere Anträge beschlossen wurden.

Dazu Tom Lüth, wiedergewählter Kreisvorsitzender der Jusos Rostock: „Als Jusos sind wir schon länger für die Legalisierung von Cannabis und damit die Gleichstellung zu anderen gesellschaftsfähigen Drogen wie Alkohol und Tabak. Aber nur eine Legalisierung kann nicht das Ziel sein. Wir fordern daher ein generelles Umdenken in der Drogenpolitik, was insbesondere mit der aktuellen Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Frau Mortler nicht möglich sein wird.“ Aus Sicht der Jusos ist neben der Legalisierung eine bessere Kontrolle des Verkaufs notwendig. Deswegen sei es sinnvoll Cannabis, Tabak und harten Alkohol nur in speziellen Läden zu verkaufen, wohingegen Bier, Wein und Schaumwein immer noch im normalen Handel angeboten werden sollen, meint der 26-Jährige weiter.

Neben diesen beiden Maßnahmen müssen noch andere Punkte angegangen werden. „Wir müssen über ein generelles Werbeverbot von Suchtmitteln ebenso reden wie über eine Anpassung der Steuern auf Alkohol an den Alkoholgehalt des jeweiligen Getränks. Das man eine handelsübliche Flasche harten Alkohol schon für 5 € an der Supermarktkasse bekommt, ist Irrsinn. Da brauchen wir uns über die Zahl der alkoholabhängigen Menschen in Deutschland nicht wundern.“, so Pauline Block, wiedergewählte stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos Rostock abschließend.

Der neue Vorstand der Jusos Rostock setzt sich aus dem Vorsitzenden Tom Lüth und seinen vier Stellvertretern Pauline Block, Theodor Kehn, Carlo Molitor-Eckert und Anne Niekrenz zusammen.

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