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Jusos Rostock weisen Kritik des WIRO-Geschäftsführers zurück und fordern mehr Anstrengungen der WIRO beim sozialen Wohnungsbau

Pressemitteilung

Die Jusos Rostock weisen die Kritik von WIRO-Geschäftsführer Ralf Zimlich an vermeintlicher staatlicher Überregulierung beim Wohnungsneubau zurück und fordern seitens der WIRO mehr Anstrengungen für eine sozialverträgliche Gesamtsituation auf dem Wohnungsmarkt in Rostock. Vorausgegangen ist ein Presseinterview, in der Zimlich u.a. eine Überregulierung des Wohnungsbaus kritisiert und die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt in Rostock, sowie Mietpreissteigerungen als sozialverträglich bezeichnet.

Dazu Tom Lüth, Juso-Kreisvorsitzender: „Zimlich spricht im Interview von einer vermeintlichen Überregulierung des Wohnungsbaus, dabei handelt es sich u.a. um Regeln für energetisches Bauen und Nachhaltigkeit im gesamten verfahren. Gerade angesichts der aktuellen Fragen zum Klimawandel und der Suche nach Möglichkeiten diesen zu stoppen, empfinden wir diese Regeln nicht als zu viele staatliche Vorgaben. Außerdem sind die Wohnungsgenossenschaften und die privaten Bauherren ja auch in der Lage die Vorgaben einzuhalten.“ Aus Sicht der Jusos hat die WIRO ihre aktuellen Probleme bzgl. zu viel Bürokratie beim Neubau auch zum Teil selbstverschuldet. Wer jahrelang keine Neubauten in großem Umfang plant und umsetzt und dem erst dann auffällt, dass man mal was tun müsste, der darf nicht die Schuld dafür bei anderen suchen, meint der 27-Jährige weiter.

„Die Ansichten des Geschäftsführers der WIRO dazu was alles sozialverträglich ist, finden wir schon erstaunlich. Zimlich sollte sich mal mit seinen eigenen Mieterinnen und Mietern unterhalten, denn so einige von denen empfinden eine Mietensteigerung von 10 Euro als zu hohe Belastung. Der Vergleich mit dem Bundeschnitt trifft außerdem nicht zu, da in diesen Schnitt auch Städte wie Hamburg, Berlin und München fallen, welche einen aus sozialer Sicht katastrophalen Zustand auf dem Wohnungsmarkt haben.“, so Pauline Block, stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende abschließend.

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